
Neuseelands Südinsel mit wenig Budget: Diese Camper-Rundreise ist perfekt für euch
Aktualisiert am: 10.02.2026
Lesedauer: 6 Minuten
Neuseelands Südinsel ist mit Nationalparks und anderen Highlights eines der beliebtesten Camper-Reisziele weltweit. Der einzige Nachteil? Neuseeland ist nicht gerade günstig. Wenn ihr allerdings die richtigen Stationen ansteuert, findet ihr auf der Südinsel ordentlich Sparpotenzial. Diese Rundreise konzentriert sich auf die schönsten Ecken mit vielen kostenlosen und günstigen Aktivitäten.
Spar-Tipps für Neuseelands Südinsel

Budget-Anbieter wählen: Wohnmobil-Vermieter wie Jucy, Mighty oder Cheapa bieten das ganze Jahr über faire Preise an. Die Fahrzeuge sind trotzdem auf einem guten Stand, komfortabel und zuverlässig.
Preise vergleichen: Auf CamperDays könnt ihr mehrere Vermieter und Fahrzeuge miteinander vergleichen und findet so besonders günstige Angebote.
Nebensaison nutzen: Im März/April und Oktober/November ist das Wetter auf der Südinsel immer noch (oder schon) gut genug, um zu reisen. Außerdem sind diese Monate günstiger als die Sommerzeit.
Günstige Campingplätze finden: Die Plätze vom Department of Conversation kosten nur selten über 15 Euro; teilweise steht ihr sogar kostenlos.
App runterladen: Mit der kostenlosen App CamperMate findet ihr noch mehr Stellplätze, die teilweise echte Geheimtipps sind.
Tipp aus unserem Kundenservice: Für etwas mehr Geld einen Self-contained-Camper inklusive Kochnische buchen und dafür vor Ort dank günstigen Stellplätzen und Kochen im Wohnmobil ordentlich sparen.
Neuseelands Südinsel: Highlights
1. Christchurch

Christchurch ist die größte Stadt der Südinsel und der perfekte Ausgangspunkt für eine Rundreise. Camper einsammeln, Proviant besorgen und los geht's! Zu den Klassikern in Christchurch gehören eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn, ein Besuch bei den Kiwis im Willowbank Wildlife Reserve und ein Spaziergang durch den Botanischen Garten, der mitten in der Stadt liegt.
2. Oamaru & Moeraki Boulders

Oamaru ist nicht nur bildhübsch und liegt direkt am Meer, sondern bietet auch tierische Highlights: niedliche Pinguine. Abends, wenn die Sonne untergeht, watscheln in Oamari zahlreiche Zwerg- und Gelbaugenpinguine aus dem Meer zurück ans Land, um dort zu schlafen. Im Süden der Stadt, direkt am Meer, gibt es Aussichtsplattformen, von denen ihr die Tiere aus beobachten könnt - und zwar kostenlos.
Bevor es weiter nach Dunedin geht, ist ein Zwischenstopp bei den Moeraki Boulders Pflicht. Die kuriosen, kugelförmigen Riesen-Steine liegen sehr malerisch in der traumhaften Koekhoe-Bucht und sehen wirklich ungewöhnlich aus. Hier ist oft richtig viel los. Wenn ihr früh morgens oder spät abends kommt, könnt ihr die Boulders in Ruhe genießen und coole Erinnerungsfotos schießen.
3. Dunedin

Dunedin ist eine lebhafte Universitätsstadt, die mit einem Mix aus hippen Restaurants, coolen Museen und historischen Gebäuden begeistert.
Besonders sehenswert sind der wunderschöne Bahnhof und das (kostenlose) Otago Museum. In der Speight's Brewery könnt ihr euch durch gute lokale Biere probieren. Besonders berühmt ist die Dunedins Baldwin Street. Sie steht als steilste Straße der Welt im Guinness Buch der Rekorde. Die Straße ist gerade mal 350 Meter lang und hat an ihrer steilsten Stelle eine Steigung von 35 %!
Rund um die Stadt gibt es wunderschöne Sandstrände und Campingmöglichkeiten. Unser absoluter Lieblingsplatz: Warrington Domain Freedom Camping direkt hinter den Dünen eines Sandstrandes. Hier campt ihr absolut kostenlos; aus dem Campingplatz gibt es Toiletten, Duschen und sogar Duschen.
4. The Catlins

So richtig einsam und touristenlos ist es auf Neuseelands Südinsel kaum noch irgendwo. In die wunderschönen Catlins ganz im Süden verschlägt es allerdings weniger Reisende als auf den Rest der Insel. Dabei findet man hier eine traumhafte Landschaft aus grünen Wäldern, goldenen Stränden und felsigen Buchten. Besonders sehenswert sind der Nugget Point und die Purakanui Falls.
Überall in den Catlins hat man die Chance, Robben zu beobachten und mit etwas Glück findet man sogar bunte Paua-Muscheln am Strand (aber Vorsicht, diese Muscheln dürft ihr nicht aus dem Land ausführen!)
5. Milford Sound

Etwas Geld übrig? Dann ab zum Milford Sound! Die beeindruckende Fjordlandschaft ganz im Südwesten ist ein atemberaubender Anblick. Völlig zu Recht ist der Milford Sound eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Neuseelands. Mindestens 100 Euro müsst ihr für eine Bootstour allerdings einplanen.
6. Queenstown

Queenstown ist eigentlich kein sehr passender Stopp auf einer Low-Budget-Rundreise auf Neuseelands Südinsel. In der Extremsport-Hochburg kann man unglaublich viel Geld für Bungy-Jumping, Rafting und Co. ausgeben.
Doch auch mit kleiner Reisekasse lohnt sich ein Besuch: Die Lage am See Wakatipu am Fuße der Bergkette The Remarkables ist atemberaubend und der Flair der Stadt ist einmalig.
Den besten Blick über Queenstown, die Remarkables und den See Wakatipu habt ihr vom Gipfel des Bob's Peaks. Es fährt zwar eine Gondel dort hoch, aber in einer Stunde seid ihr auch zu Fuß oben.
7. Glenorchy

Zwischen Queenstown und Wanaka lohnt sich ein Abstecher gen Westen. Schon die Anfahrt entlang des Lake Wakatipu ist unfassbar schön und in Glenorchy angekommen, hat man das Gefühl, mitten im Paradies gelandet zu sein.
Der Ort ist winzig (werft unbedingt einen Blick in die putzige Bücherei!), aber umgeben von wunderschöner Natur. Spätestens jetzt ist es höchste Zeit, die Wanderschuhe auszupacken und der Natur ganz nah zu kommen.
8. Wanaka

Wanaka ist die kleine, entspannte Schwester von Queenstown. Während Queenstown laut, extrem und auffällig ist, kommt Wanaka sehr entspannt daher.
Coole Sehenswürdigkeiten gibt es trotzdem: Da wäre zum Beispiel die Puzzling World, ein Abenteuerland mit optischen Illusionen und einem Labyrinth.
Der vielleicht liebenswerteste Ort in Wanaka ist das Cinema Paradiso. In diesem gemütlichen Kino könnt ihr in knautschigen Sofas oder kultigen Autos Platz nehmen und während des Films riesige, hausgemachte Cookies essen.
9. Fox and Franz Josef Glacier

Die beiden Orte Fox Glacier und Franz Josef Glacier haben sich um die gleichnamigen Gletscher gebildet, die beeindruckend aus den Southern Alps hinunter Richtung Meer kriechen.
Es gibt viele Optionen für einen Besuch, aber die meisten sind recht kostenintensiv. Die Gratis-Variante (und eigentlich auch am schönsten) ist eine Wanderung zu den Gletschern.
In der Nähe der Gletscher liegt auch der wunderbare Lake Matheson. Der See ist für seine spektakulären Spiegelungen bekannt, die besonders am frühen Morgen, wenn das Wasser noch komplett ruhig ist, zu sehen sind.
10. Arthur's Pass

Der Arthur's Pass ist mit bis zu 900 Höhenmetern der höchste Pass in den Southern Alps. Die Straße hoch über den Pass verbindet die West- mit der Ostküste. Dazwischen liegen riesige Berge, breite Flussbetten und dichte Wälder.
Die Fahrt über diesen Pass ist der perfekte Abschluss für eine Neuseeland-Rundreise mit dem Mietcamper. Hier könnt ihr die Schönheit der Südinsel noch einmal in vollen Zügen genießen, bevor es zurück nach Christchurch geht.
Neuseelands Südinsel - und noch weiter?
Natürlich könnt ihr eine Reise über die Südinsel auch mit Neuseelands Nordinsel verbinden. Den Mietcamper dürft ihr mit auf die Fähre nehmen; kümmert euch am besten schon früh genug um Tickets. Einwegrouten sind in Neuseeland in der Regel kein Problem. Ihr könnt euch Reise zum Beispiel in Christchurch starten und von dort aus in den Norden bis nach Auckland fahren - oder umgekehrt.

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